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Beschreibung

Ein Parcours besteht aus bis zu 20 Hindernissen. Die einzelnen Hindernisse sind genormt. Hierzu gibt es ein komplettes Regelwerk, das vom FCI (Federation Cynologique Internationale) geschützt ist. In Deutschland ist der Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) die nationale Dachorganisation. Im Agility gibt es drei Prüfungsstufen (A1, A2, A3) sowie eine Anfängerklasse (A0) und eine Seniorenklasse. Die Prüfungen stehen Hunden aller Rassen offen, die älter als 18 Monate sind. Neben den Prüfungsstufen gibt es noch die Beginner-Klasse (Hunde ab 15 Monate) und die Senioren-Klasse (Hunde ab 6 Jahre). Unterschieden wird außerdem in Mini-Hunde (Widerristhöhe kleiner als 35 cm), Midi-Hunde (Widerristhöhe ab 35 cm bis kleiner als 43 cm) und Maxi-Hunde (Widerristhöhe ab 43 cm).

Agility ist ein Teamsport und erfordert eine gute Harmonie zwischen Hund und Hundeführer. Der Hund lernt auf die Bewegungen und die Kommandos seines Frauchens/Herrchens zu reagieren, damit er das richtige Hindernis nimmt.Bei der Ausbildung seines Hundes wird der Hundeführer nur dann Erfolg haben wenn er/sie lernt, die beste Motivationstechnik für seinen Hund einzusetzen. Die positiven Erlebnisse bei dieser "Teamarbeit" kann ich - kurz und treffend - mit drei Worten beschreiben: "Agility is fun".

Viele Hunderassen sind von ihrem Ursprung her "Arbeitshunde" und brauchen deshalb unbedingt Bewegung und Beschäftigung. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten mit seinem Hund zu arbeiten.Agility ist eine optimale Beschäftigungs- und Bewegungsmöglichkeit für den Hund.

Wer einmal einen, vor Freude überschäumenden, Hund über den Agility-Parcours hat "fliegen" sehen, wird sich dafür begeistern. Das kommt aber nicht von selbst – auch wenn es so leicht aussieht. Es ist das Ergebnis einer kontinuierlichen Arbeit mit dem Hund. Dabei lernt das Team "Hundeführer und Hund" Schritt für Schritt.